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Am Freitag, dem 9. Juli 2010 starteten wir früh morgens zur saarländischen Motorsport-Metropole St.Wendel. Sonnenschein ohne Ende und bereits um 10 Uhr knappe 30 Grad liessen uns ahnen, welche Temperaturen an diesem WM-Wochenende auf uns zukommen würden.
Ich hatte wie jedes Jahr zusammen mit meinen Kumpels vom Comstark-Racingteam rechtzeitig genug genannt, um noch einen der auf 36 Teilnehmer limitierten Startplätze bei den Amateuren zu ergattern. Als wir dann jedoch den Zeitplan das erste Mal in Augenschein nehmen, verging uns fast schonwieder die Lust zu Fahren.
Freitags sollten wir unser erstes Trainingum 18 Uhr abends bestreiten- bei den Temperaturen natürlich sehr komfortabel. Dann jedoch bereits um 18.40 das zweite Training, gefolgt vom Qualifying um 19.30 und schliesslich um 20.25 auch noch unser Rennen! Wir fahren ja alle sehr gern Mopped, aber innerhalb von knapp zweieinhalb Stunden das ganze Rennwochenende zu bestreiten geht dann-und ich spreche im Namen fast aller Amateurfahrer garnicht!
Nur der Geier weiss, was den ADAC geritten hatte, jedoch machte man sich hier bei den Amateuren recht wenig Freunde. Um dann wenigstens samstags noch einmal fahren zu können, musste man als Amateur mindestens als 18ter ins Ziel kommen, um dann samstags mit den besten 18 des Cups - also einer satten Klasse höher- einWarm-up und ein Rennen zu bestreiten. Ziemlich fail, wenn man bedenkt, dass zwischen der Bestzeit der Amateure und des Cups WELTEN lagen.Naja - genug gejammert - ansonsten gab es wieder die gleiche Strecke- top in Schuss und GEIL zu fahren! An dieser Stelle mal ein dickes Dankeschön an die Jungs des MCC Warndt, die die Streckenbetreuung an diesem Wochenende übernommen hatten. Das war immerhin eine absolute Härtenummer,den ganzen Tag bei bis zu 43 Grad in der prallen Sonne auszuharren.
In den Rennen der S2-DM teilten sich Jochen Jasinski und Michi Herrmann die ersten beiden Plätze, in der S1-DMwar Mauno Hermunen wieder einmal das Mass aller Dinge- wir hatten extrem spannende Rennen zu bestaunen. Unsere beiden Lokalmatadoren Dirk Spaniol und Markus Volz - motiviert durch mehrere Tausend Fans und Heimvorteil- durften an diesem Wochenende beide einmal das Treppchen besteigen: Volz mit einem tollen zweiten Platz in der S1 und Spaniol mit einem dritten in der S2. Sonntags gab es dann die WM-und EM- Jungs zu bestaunen, und so mancher Amateurfahrer fragte sich, wo diese Irren die zehn Sekunden pro Runde schneller fuhren als er selbst...
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